Eva Schwab | Presse

Das Kunstwerk der Woche - Eva Schwab „Atom and Eve“
FeuilletonFrankfurt / Das Online-Magazin von Erhard Metz, (5.März 2016)

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“Rockhounds”: Eva Schwab in der Weissfrauen Diakoniekirche Frankfurt
FeuilletonFrankfurt / Das Online-Magazin von Erhard Metz, (15. Juli 2013)

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Chistoph Schütte: Tante Paulas Kittelschürze und Omas Müdigkeit
FAZ Frankfurt, (22. Mai 2013)

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Cathrin Nielsen: Fremde Heimat Zeit. - Zu den Bildern von Eva Schwab
IZPP | 7. Ausgabe (Februar 2012) | Themenschwerpunkt „Erinnern und Vergessen“ | Künstlerisches Projekt zum Themenschwerpunkt

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PRESSEARTIKEL (Auswahl)

Art Kalaidoscope, Heft 1/ 2012, Kunstmagazin für Frankfurt und Rhein-Main
Kunstbeeld NR. 11- 2011 ,NL
Art Amsterdam/Kunstgeschichte Portal 12.05.2011 - Günter Baumann
" Begegnungen im Museum", Taunus Zeitung, 25.02.11
"O Superman" Journal Frankfurt, Januar 201, Grit Weber
Waz - März 2010 - Marcus Joh
"Wie es ist, wenn es war" Faz 05/08 Christoph Schütte
die lieben Verwandten- Familienbilder" – FrankfurterRundschau 05/08 Nathalie Kiehl
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung / Rhein-Main, Konstanze Crüwell
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06, Konstanze Crüwell
Journal Frankfurt, 06.06, Hortense Pisano
KidsWear Herbst / Winter 06/07, Silke Hohmann
Monopol Februar / März 06, Bücher, Silke Hohmann
Kunst 21 / 05
Kunstbeeld 05 / 06, gespot
Kultur-Kanal / 09.04
Hamburger Abendblatt / Kultur, 14.12.03
ELLE 11.03
Frankfurter Allgemeine Zeitung / Kultur, 18.08.03, Christoph Schütte
Art.nl, April – Mai 2003, Frans Jeursen
Kunstforum, März – Mai 2003, Michael Hübl
Frankfurter Rundschau / Feuilleton, 06.03.03, Silke Hohmann
Die Welt / Feuilleton, 18.01.03, Uta Baier
Frankfurter Allgemeine Zeitung / Feuilleton, Holger Liebs
Süddeutsche Zeitung / Feuilleton, 16.01.03
Der Spiegel / Kultur, 13.01.03, Florian Illies
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung / Feuilleton, 12.01.03


Grit Weber - "O Superman"
JournalFrankfurt, Januar 2011


So positiv und vertrauenserweckend Superman und andere Helden landläufig so bewertet werden, so merkwürdig und zuweilen grotesk wird das Thema in dieser Schau umgesetzt. Mathias Deutsch, der in seinen Collagen schon lange surrealistische Elemente zu skurrilen Aussagen drängt, tut dies auch hier. Bildvorlagen aus ethnologischen Publikationen überzieht er mit Farbe, übermalt und verdeckt vorhandenes, setzt Ornamente und Muster weiter fort und entlarvt diese vorher schon zweifelhaften wissenschaftlichen Dokumente noch mehr als das, was sie sind: Inszenierungen. Um Bilderfindungen geht es auch in Eva Schwabs Gemälden. Wir kennen ihre Familienbilder, deren Vorlagen aus dem eigenen Fotoalbum stammen und die Schwab in dem Akt des "wieder Ermalens" einer Prüfung unterzieht. Nun sind andere Sujets hinzugekommen, ihre Palette, ja ihr ganzer Malstil hat sich verändert, ist dunkler geworden, schriller zuweilen. Plötzlich beleben sich die Hintergründe, werden eigenständig, so als hätten sie deutlich den Surrealistischen Ansatz von Mathias Deutsch geatmet. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden für diese Schau auch ein Gemeinschaftswerk vorgenommen haben: auf der großen Wand der Empore entwickeln sie ihre Version eines Totentanzes, in dem auch Hansguckindieluft eingearbeitet wird und jede Menge Skelette mit schwarzen Zylindern auf dem Schädel. Die ganze Schau dreht sich also um Verehrung, Verehrung der Heiligen, der Ahnen und natürlich der Toten. Bildmagie trifft Kult, von Aufklärung keine Spur.
Die Fülle, das Groteske und das Dunkle sind das Gegenteil von Logik und Klarheit.

Location: Römer 9 - Evangelische Stadtakademie
Adresse: Frankfurt am Main, Römerberg 9

2011

Günter Baumann - Art Amsterdam 2011

Eine der wichtigsten Positionen aus Deutschland und vielleicht eine der beeindruckendsten figurativen Malerinnen auf der Messe ist Eva Schwab bei der Galerie Helga Hofman (Alphen aan de Rijn), die Bildern aus dem persönlichen Fotoalbum, in Enkaustiktechnik übertragen, ein neues zwiespältiges und allgemeingültiges Leben gibt.

Art Amsterdam 2011. Amsterdam RAI, 11.–15. Mai 2011
Ausstellungsbesprechungen
erschienen 12.05.2011 | Kunstgeschichte Portal


Florian Illies
"Deutschemalereizweitausenddrei," Frankfurter Kunstverein
"... So denkt die zeitgenössische deutsche Malerei nicht nur über Bildinterpretation und Bilderfindung im Zeitalter der neuen Medien nach. Sie scheint sich auch schon wissend zu wundern, dass Malerei wieder populär ist. Fast alle der ausstellenden Künstler präsentieren in ihren Bildern zugleich ihre Strategien, dieser Popularität zu begegnen.
So sind die "Nachbilder" der 1966 geborenen Eva Schwab ein besonders eindrucksvolles Zeugnis für diese Bemühungen, weil sie sich das populärste Bildgenre unserer Gesellschaft ausgesucht hat: das private Fotoalbum, den familiären Bilderspeicher der Entzückungen und Absonderlichkeiten, der festhalten will und doch nur das Vergehen dokumentiert.
Schwab zeigt Bilder ihrer selbst, meist zweifach, als Aquarelle auf wachsdurchtränkter Leinwand und als Erinnerungsbilder- an den Nachmittagstee, den Familienausflug, die Kommunion. Schwab versucht wie Kai Althoff und viele andere Künstler ihrer Generation in der eigenen Kindheit bildnerische Archetypen zu finden, um in der Retrospektive nach den verloren gegangenen Bedingungen für für Sicherheit zu suchen."

Der Spiegel

Michael Hübl

"Heimlige Kinderszenen mit Momenten alpenländischer Wohlanständigkeit, deren beschauliches Wirtschaftswunderbiedermeier durch einen Verdopplungseffekt ins Unheimliche umschlägt. Plötzlich sind die Mädchen nur noch schwefelgelbe Schatten, sehen die Gesichter aus, als seien sie unterm Atomblitz verdampft, als habe eine Neutronenbombe Augen, Nase, Mund, selbst die Haare ausgetilgt und nur die beiden Gummiringe übriggelassen, mit denen sie zu Zöpfen zusammengefasst waren. Jetzt sind sie zwei leuchtend rote Farbakzente in Schwabs Malerei und erinnern fern an eine Anekdote aus dem WK II zerstörten Deutschland... Eva Schwab akzentuiert mit ihren Darstellungen den Scheincharakter von Malerei und deren Funktion als kulturelles Gedächtnis. Damit macht sie auf zwei wesentliche Merkmale des Mediums aufmerksam: Es ist zum einen Projektionsfläche für zukünftiges, Phantastisches, Utopisches, zum anderen Erinnerungsspeicher"

Kunstforum

 

 

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